Vor dem Konklave: Besuch im Kloster Chorin

Konnten wir nur aus der Ferne sehen: der Klosterhof mit den alten Gebäuden.

Konnten wir nur aus der Ferne sehen: der Klosterhof mit den alten Gebäuden.

In der Schorfheide, knapp eine Stunde nördöstlich von Berlin befindet sich eines der wohl schönsten Kloster in Deutschland. Umringt von hohen, alten Buchen liegt ein hügeliges Parkgelände, auf dem sich verschiedene Gebäude mit einer teilweise mehr als 800jährigen Geschichte verteilen – manche aufs schönste restauriert oder sehr gut erhalten, manche nur noch in Form von Ruinen, wie eine kleine Kapelle (oder etwas ähnliches in Kirchenschiffform). Das Kloster und der anliegende Amtssee sind zumindest brandenburgweit legendär, besonders für die ausführlichen Sommerkonzertreihen, aber auch für normale Kurzausflugszielqualitäten: es gibt dort sowohl einen Rundwanderweg als auch diverse Lokale – empfehlenswert finden die Reisenden die Alte Klosterschänke und deren Wildbraten mit Klößen – und Biergärten und zu allem Überfluss auch noch eine solarbetriebene Flossfähre namens Gertrud.

Allerdings ist es wohl ratsam, für eine Besichtigung etwas mildere Temperaturen abzuwarten: Zum ersten schließt das Kloster im Winter schon ab 16 Uhr seine Pforten (was wir nicht recherchiert hatten und darum freundlich wieder aus dem Besucherzentrum hinausgebeten wurden), zum zweiten ist der See dann wohl etwas weniger voll (und der Rundweg auch rundum trockenen Fusses begehbar), zum dritten dürfte dann auch Fähre Getrud wieder in Betrieb sein (was einem die letzten zweihundert Meter Rundweg im Straßengraben ersparen würde).

Nichtsdestotrotz lohnt sich die Reise: abgesehen von allen landschaftlichen und architektonischen Schönheiten gibt es dort nämlich auch …

Biber.

Wo die Biber leben, Sumpfgebiet direkt am Amtssee.

Wo die Biber leben, Sumpfgebiet direkt am Amtssee.

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