Archiv der Kategorie: nord-ost

Gut aufgehoben: Pension Kalmus in Smołdzinski Las

Die Reisenden schreiben nur hier und da über Hotels und Pensionen. Der Grund hierfür ist nicht, dass sie immer nur hin und wieder weg sind. Vielmehr berichten die Reisenden dann besonders gerne, wenn sie hin und weg sind, grade wenn sie länger als einen Tag bleiben.

fruehstueck

Nach einem tiefen und traumlosen Schlaf in vollkommener Stille erwartete die Gastgeberin der Pension Kalmus die Reisenden mit einem original polnischen Frühstück. Die Reisenden waren begeistert!

So erging es ihnen am letzten Wochenende im Slowinzischen Nationalpark an der polnischen Ostseeküste zwischen dem Garder See und dem Leba See. In Smołdzinski Las – dem längsten Dorf Pommerns – findet man mitten im Wald die Pension Kalmus.

Ein wunderschönes, großzügiges Haus mit wenigen Zimmern einem großen Entré und einer authentischen Wohnküche bietet Gemütlichkeit zusammen mit Komfort. Die Gastgeberin bereitet den Gästen ein vorzügliches Frühstück und kann viele Tipps für Tagestouren in der Umgebung geben.

Die ideale Reisezeiten sind die Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate. Das Doppelzimmer kann man je nach Saison ab 50€ buchen.

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Krumme Sachen um berlin rum: Bäume

Krumme Bäume an der Oder bei Kaffeeersatz. Da reisen sie auch um Berlin rum, nur weiter. (Mehr nach dem Klick …)

Krumme Bäume an der Oder bei Kaffeeersatz. Da reisen sie auch um Berlin rum, nur weiter. (Mehr nach dem Klick …)

Die Reisenden umfahren Berlin gerne großräumig. Und auf der Suche nach weiteren Reisezielen stiessen wir grade auf einen anderen interessanten Reise-Blog: Kaffeeersatz. Dort berichtet Stefan und andere von Reisen nicht nur rund um Berlin. Das ganze ist eher Outdoorlastig und nicht so bequem, wie die Reisenden es sind.

Trotzdem mögen wir die Berichte aus Tirol, aus österreichischen Höhlen und aus Norwegen. Aber vor allem mögen wir die krummen Bäume! Die sind an der polnischen Grenze zwischen Schwedt und Szczecin. Und definitiv ein lohnenswertes Ziel für eine unserer nächsten Reisen.

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Vor dem Konklave: Besuch im Kloster Chorin

Konnten wir nur aus der Ferne sehen: der Klosterhof mit den alten Gebäuden.

Konnten wir nur aus der Ferne sehen: der Klosterhof mit den alten Gebäuden.

In der Schorfheide, knapp eine Stunde nördöstlich von Berlin befindet sich eines der wohl schönsten Kloster in Deutschland. Umringt von hohen, alten Buchen liegt ein hügeliges Parkgelände, auf dem sich verschiedene Gebäude mit einer teilweise mehr als 800jährigen Geschichte verteilen – manche aufs schönste restauriert oder sehr gut erhalten, manche nur noch in Form von Ruinen, wie eine kleine Kapelle (oder etwas ähnliches in Kirchenschiffform). Das Kloster und der anliegende Amtssee sind zumindest brandenburgweit legendär, besonders für die ausführlichen Sommerkonzertreihen, aber auch für normale Kurzausflugszielqualitäten: es gibt dort sowohl einen Rundwanderweg als auch diverse Lokale – empfehlenswert finden die Reisenden die Alte Klosterschänke und deren Wildbraten mit Klößen – und Biergärten und zu allem Überfluss auch noch eine solarbetriebene Flossfähre namens Gertrud.

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Mit dem Rad von Bernau nach Übdersee

Nur ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster an der alten Wehrmühle, dafür aber umso romantischer.

Nein, nicht nach Übersee sondern zum Üdersee. Der findet sich in der Nähe von Finowfurt welches wiederum nicht weit entfernt von Eberswalde liegt. Wie es sich für einen Brandenburger See gehört liegt er mitten im Wald und geizt mit weitläufigen Uferbereichen. Stattdessen gibt es die kleinen Buchten, die als Badestellen nicht ungeteilte Freude auslösen. Bei den dort lebenden Biebern scheint das anders zu sein. Sie bemühen sich redlich, die Uferbereiche noch unzugänglicher zu machen.

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Oder baden? Und ob!

Irgendwie zieht es uns Reisende derzeit häufiger nach Osten. Vielleicht liegt es daran, dass wir so unbeschreiblich begeistert waren von der Neisse in der Lausitz. Im April war es jedoch noch zu kalt um mehr als die Zehen in das klare Wasser zu halten. Heute, bei knapp 30℃ stellte sich die Situation anders dar. Also suchten wir uns eine schöne Badestelle an der Oder. Zwischen sehr weit verstreuten Anglern gibt es kleine Buchten, die mit Kleewiese zum Rumlungern einladen.

Hier kann man baden. Und beim sanften Weg in den Fluss läuft man über tausende Flussmuscheln. Selten? Von wegen!

Aber in einem Fluss baden? Ist das nicht zu gefährlich? Ist das Wasser überhaupt sauber genug? Aber ja! Es gibt zwar relativ viele Schwebeteilchen in dem Wasser aber auch Indizien dafür, dass es ansonsten sehr sauber ist. Unter anderem ist der ganze Flussboden übersät mit Flussmuscheln (Wir haben die vier großen Exemplare, die wir mitnahmen übrigens wieder in die Fluten geworfen nachdem wir in der Wikipedia gelesen hatten, dass sie selten sind und woanders, dass sie zwar wie Miesmuscheln aussehen aber bei weitem nicht so schmecken sondern vielmehr ungeniessbar sind.).

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Picknick am Wegesrand: die Berlin-Usedom-Box

Die netten Hütten der Berlin-Usedom-Box am Uckersee in Zollchow. Mehr nach dem Klick. (Quelle: berlin-usedom-box.de)

Es wird viel über die Landflucht lamentiert. Gemeint ist damit eigentlich die Völkerwanderung der Landbevölkerung in die Städte. Mit ein wenig Vorstellungsvermögen kann man damit allerdings auch die Flucht der Städter aufs Land verstehen. Insbesondere am Wochenende, in den warmen Jahreszeiten. So wenig wie Brandenburg auf die eigene Flucht der Einwohner aus, ist es auch auf die Flucht der Städter nach Brandenburg vorbereitet. Aber da gibt es zum Glück die Berlin-Usedom-Box.

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Schwedt sehen und weiterfahren.

Wenn man sich im Nationalpark Unteres Odertal verfährt, landet man mit etwas Pech in Schwedt, „einer der wohl trostlosesten Städte Ostdeutschlands“ (Quelle: Experte).

Wir haben hier keine urbane Bohème, also malen wir uns eine. Utopie auf Theater in Schwedt, Spielplan nach dem Klick.

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