Archiv der Kategorie: süden

Tirol: ganz weit vorne und ganz weit hinten

Tirol ist Almauftrieb und Almauftrieb. Es sind Petunien an Balkonen. Tirol ist viel Wintersport und Jagatee und damit viel Volk. Es sei denn, man ist im Sommer da. Da sind eher weniger Volk da und es gibt keinen Jagatee sondern Bier und Brände. Es gibt Pilze, Kräuter, Kühe, Schotter, Gewitter, Terrormuren, wenig Mücken und und und …

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Janz weit weg: eine Woche Tirol

Der Schwarzsee unweit der Unterstalleralm bei Innervillgraten in Tirol. Kurz dahinter ist die italienische Grenze.

„umberlinrum“ ist ja ein sehr weit fassbarer Begriff. Letztlich ist irgendwie jeder Ort auf der Welt darunter zu fassen. Insofern werden die Reisenden in der nächsten Woche und danach von der Reise nach Tirol berichten. Genauer: Innervillgraten, oder noch genauer: die Unterstalleralm. Wir wurden von mehreren netten Menschen gefragt, ob wir nicht gerne mitkommen wöllten und haben sofort zugesagt.

Unsere besondere Aufmerksamkeit wird wohl das kleine Städtchen Brixen/Bressanone auf der italienischen Seite erhalten. Ein Kloster bietet Wein und Ziegenkäse, was wollen wir mehr?

Eine kleine Vorschau auf das Essen der Reisenden in Tirol: Kasnudln. Nur echt in den Bergen und sehr leicht zu machen.

Demnächst also mehr von den Reisenden, Kasnudln, und Baden im Bergbach.

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Rückreise über die ’27‘ durch Tschechien

Der Prenzlauer Berg liegt exakt 500km vom Herz des Biosphärenreservat Šumava im Böhmerwald entfernt. Auf der Rückreise unserer Himmelfahrt in den Böhmerwald fuhren wir schnurstracks auf der Landstrasse 27 durch Tschechien. Eine wunderschöne Landstrasse mit gemäßigtem Verkehr, die z.B. durch Plzeň führt. Auf dem Weg sieht man etliche Höfe, Burgen, alte Fabriken, die zum Verkauf stehen. Die Preise bewegen sich meistens im fünfstelligen Euro-Bereich und übersteigen selbst bei dem besterhaltenen, großen Bauernhof nie die einhunderttausend Euro.
Route auf grader Linie von Berlin in die Šumava …

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Über Fichten – Wandern im Böhmerwald

In Prášily steht, auf der Dorfstraße in Richtung des Lackenberges, ein Stück Kunst. Ein paar schmale Zaunlatten halten dort Schilder mit Zitaten, zum einen vom Schriftsteller Josef Váchal aus den 30er Jahren, zum anderen vom derzeitigen Leiter des Tschechischen Touristenvereins. Beide beziehen sich auf den Umgang mit den dortigen Wäldern, der eine plädiert dafür, die Natur sich selbst zu überlassen, der andere für Eingriffe, für tourismusförderlichen Ausbau samt Notrufstationen und allem Pipapo. Die üblichen Positionen, aber deswegen gleich ein selbstgezimmertes Mahnmal?

Pfeil entgegen der Leserichtung: Jan Stráskýs Position scheint der Erbauer für wenig vorausschauend zu halten.

Klar scheint nur: Der Böhmerwald hat ein Problem. Oder eigentlich mehrere. Zum einen ist er fichtenlastig (denn Fichten wachsen schnell und ließen sich hervorragend nutzen, darum hat man sie hier im 18.jhd massenweise gepflanzt), zum anderen lieben Borkenkäfer Fichten (und sind darum massenweise dort eingefallen).

 

 

 

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Schöne böhmische Dörfer: Prášily

Ein rauschendes Flüsslein auf dem Weg nach Prášily. Lachse und Biber waren leider gerade aus.

Wenn man hinter der bayerisch-tschechischen Grenze in den Böhmerwald bzw. den Nationalpark Šumava hineinfährt, kann nach ein paar Kilometern holpriger Landstraße zwischen dichten Fichtenwäldern leicht der Eindruck entstehen, dass es dort unmöglich Menschen (außer Park-Rangern), Unterkünfte (außer vielleicht in der Ranger-Ranch, wo aber auch niemand zuhause war) und erst recht keine Siedlungen mit beidem geben kann. Und wenn man nach weiteren Kilometern schon aufgeben und sich doch in dem wenig attraktiven Tank-und-Amüsier-Grenzdorf einquartieren will, genau dann erscheint plötzlich hinter einer kleinen Steigung Prášily.

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Das katholische Epizentrum in Bayern: Regensburg

Zwischen Eichstätt und dem Böhmerwald kommt man nicht umhin, in Regensburg Halt zu machen. Nein, nicht wg. Kardinal Ratzinger sondern, weil dort Johannes Kepler lebte starb. Insgesamt eine nette kleine Stadt mit viel zu vielen Touristen und einem beeindruckenden gotischem Dom St. Peter.

Hier starb Kepler 1630 bei einem kurzen Besuch. Mehr nach dem Klick.

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Stadt auf Sand(stein) gebaut: Eichstätt

Auf unserer Himmelfahrt nach Böhmen hatten wir als Zwischenstop Eichstätt eingeplant. Warum? Wir wollten uns schon immer mal als Archäologen betätigen und die Stadt in der Nähe von Ingolstadt ist die Hochburg für alle Hobbygräber. Das wunderschöne Tal bildete vor 150 Mio Jahren im Jura den Boden eines Meeres und überall findet man Tagebaue in denen Natursteine abgebaut werden, respektive wurden.

Irgendwo dort muss doch der Missing Link zwischen dem Quastenflosser und dem Otter liegen! Ausser Pusteln haben wir jedoch nichts freigelegt. Die vier Kilo Steine verschönern demnächst allerdings unser kleines Marienkäferhabitat.

Mehr Bilder und mehr über Eichstätt nach dem Klick. (Mit Sound!)

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Hofhalten in Hof

Ganz entgegen unserer Gewohnheiten hatten wir uns für Hof, das erste Etappenziel Richtung Böhmerwald, schon einen Übernachtungsort organisiert: ein nettes kleines Hotel hinterm Bahnhof, das sowohl mit Badewanne als auch selbstgebackenem Kuchen zum Frühstück aufwarten konnte. Drei Häuser weiter gabs sogar ein bißchen Rotlichtviertel, wie sich das für Bahnhofsgegenden so gehört – allerdings nennt man sich in Hof fein „Erotikdienstleistungscenter“.
Viel mehr gibt es von dort auch nicht zu berichten, abgesehen von der Tatsache, dass pünktlich zum Ende des DFB-Pokalfinales (das die Bayern bekanntlich haushoch verloren) ein scheinbar städtisch organisiertes Feuerwerk gezündet wurde. Sympathisch.

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Himmelfahrt in den Böhmerwald

Hochmoor im Naturschutzgebiet an der Tschechischen Grenze. (Quelle: de.wikipedia.org)

Die Reiseplanungen für eine längere Reise in den Böhmerwald laufen langsam an. Um genauer zu sein geht es zum Biosphärenreservat Šumava direkt an der Grenze zu Bayern.

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Liebstadt in Sachsen

Blick vom Schloss Kuckuckstein auf Liebstadt.

Zwischen Dresden und der Tschechischen Grenze liegt nicht weit von der A17 entfernt die kleine Stadt Liebstadt. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden kämpft die Stadt zu ihrem Leidwesen nicht mit Durchgangsverkehr sondern macht sich sogar zu Recht Sorgen, dass eine Umleitung der S176 zu einem endgültigen Einschlummern aller gesellschaftlichen Aktivitäten führen könnte.

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Zwischen Rathen und Königstein

Von Rathen nach Königstein führt eine kleine einspurige Straße, der "Elbweg" an der Elbe lang. Von dort gibt es einen wunderbaren Blick auf die Berge des Elbsandsteingebirges am anderen Ufer.


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Per Anhalter nach Rom

Das sind die Jungs von „Unlimited Explorers“ auf dem Weg von Breslau nach Rom. Noch sehr glücklich, dass wir sie mitnahmen.

Per Anhalter nach Rom. Nein, nicht wir. Wir haben ja das Prachtstück, das uns meistens tapfer überall rund um Berlin hinbringt. Sondern die Jungs von Unlimited Explorers („Wir haben extra einen Brand entwickelt!“) die an dem ersten schönen Frühlingstag von Breslau nach Rom wollten. Aufgesammelt haben wir sie an der polnischen Grenze. Da wir sowieso grade auf dem Weg nach Dresden waren nahmen wir sie mit.

Sie waren überglücklich, da sie der festen Überzeugung waren, bereits die Letzten zu sein und es nie und nimmer schaffen würden, rechtzeitig einen Tag später in Rom anzukommen. An der Raststätte hinter Radebeul war die Überraschung groß als von den 600 Teilnehmern aus Polen dort etwa ein Drittel wartete. Wir wissen leider nicht, ob sie dort jemals weggekommen sind. Mal sehen …

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Otter im Niederspreer Teichgebiet

Die ehemaligen Fischteiche liegen in einem großen Waldstück, dass eigentlich nicht für den Verkehr zugelassen ist. Egal.

Otter haben wir leider nicht gesehen im Niederspreer Teichgebiet und laut dieser Seite soll es dort zwar allemöglichen Tierarten geben, aber wir waren uns sicher typische Otter-Gänge gesehen zu haben und sogar einen gutturalen Warnlaut. (Es findet sich im Netz aber auch kein Hinweis darauf, dass Otter solche Laute machen.)

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Stollberg: Puppenstube im Harz

Ein kurzes Video, wie wir durch Stollberg im Harz fahren. Ich habe die Kamera erst später angeschaltet als es schon einige Straßenzüge so ging.
 
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Skurrile Namen: Lauter Sachsen

Dass in Sachsen lauter Sachsen wohnen, versteht sich von selbst.

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