Monatsarchive: Juni 2012

Oder baden? Und ob!

Irgendwie zieht es uns Reisende derzeit häufiger nach Osten. Vielleicht liegt es daran, dass wir so unbeschreiblich begeistert waren von der Neisse in der Lausitz. Im April war es jedoch noch zu kalt um mehr als die Zehen in das klare Wasser zu halten. Heute, bei knapp 30℃ stellte sich die Situation anders dar. Also suchten wir uns eine schöne Badestelle an der Oder. Zwischen sehr weit verstreuten Anglern gibt es kleine Buchten, die mit Kleewiese zum Rumlungern einladen.

Hier kann man baden. Und beim sanften Weg in den Fluss läuft man über tausende Flussmuscheln. Selten? Von wegen!

Aber in einem Fluss baden? Ist das nicht zu gefährlich? Ist das Wasser überhaupt sauber genug? Aber ja! Es gibt zwar relativ viele Schwebeteilchen in dem Wasser aber auch Indizien dafür, dass es ansonsten sehr sauber ist. Unter anderem ist der ganze Flussboden übersät mit Flussmuscheln (Wir haben die vier großen Exemplare, die wir mitnahmen übrigens wieder in die Fluten geworfen nachdem wir in der Wikipedia gelesen hatten, dass sie selten sind und woanders, dass sie zwar wie Miesmuscheln aussehen aber bei weitem nicht so schmecken sondern vielmehr ungeniessbar sind.).

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Culture-Clash in Altreetz.

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Wenn das die freuwillige Feierwehr gegenüber wüsste: Hightech-Brenn-Stoff im Landwarenhaus Altreetz.

Vor ein paar Monaten haben wir auf einer unserer ersten Brandenburgreisen einen ausgesprochen netten Ort aufgetan: Altreetz, 2km hinter Neureetz, mitten im Oderbruch und vor allem berühmt für seinen kleinen Zoo. Der wurde während des Hochwassers 1997 spektakulär evakuiert und sorgte damit für tolle, emotionale Fotos und noch tollere Umfragewerte für alle Politiker, die in Gummistiefeln vor Ort waren und all die Anwohner und Helfer „unterstützten“.

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Gemeinsam gegen GEMAinheiten

Die Reisenden sind ja eher immer umberlinrum unterwegs. Das hält uns aber nicht davon ab, Stellung zu beziehen. Im Fall der GEMA und deren neuer Gebührenordnung sind wir eindeutig dagegen. Das werden wir heute (25.6.2012) auch demonstrieren, auf der Demo vor dem Frannz-Club in Berlin. Wer auch in Zukunft noch eine lebendige Club-Kultur haben will und nicht will, dass Bohlen auf Kosten vieler kleiner Künstler immer fetter wird, sollte sich anschliessen!

Bei der Spex haben sie mehr zur Demo.

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Ernte Gut, Alles Gut: Neumanns Erntegarten

Erdbeerfelder soweit das Auge reicht bestückt mit lustigen Chinesinnen, die eine Fotosession machen.

Unsere Begleiterin meinte nur „Willkommen im Paradies!“ als wir die jeweils zwei Euro Eintritt zum Neumanns Erntegarten bezahlt hatten und an den ersten Reihen Kirschbäumen vorbeigingen. In der Hand hielten wir zu der Zeit noch drei Körbe und zwei größere Plaste™-Schalen. Allesamt leer und ein gewagtes Unterfangen versprechend. Ohne Wegweiser waren wir leicht verloren und schienen ein gutes Opfer für einen Imker, der Ausschau hielt nach willigen Honigfreunden. Mit diesen wollte er in die Welt der Bienen eintauchen. Wir liessen uns von ihm den Weg zu den Erdbeeren zeigen und versprachen, nach dem Pflücken vorbeizuschauen. Daraus wurde drei Stunden später leider nichts mehr.

In diesen drei Stunden schafften wir es, nicht nur die erste Charge der Körbe zu füllen sondern auch noch die nachbestellten. Beim Verlassen des Hofes brachten wir es auf ca. 12 Kilogramm Erdbeeren, Knupper, Weisse und Schwarze Johannisbeeren, Blau- und Stachelbeeren.

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Picknick am Wegesrand: die Berlin-Usedom-Box

Die netten Hütten der Berlin-Usedom-Box am Uckersee in Zollchow. Mehr nach dem Klick. (Quelle: berlin-usedom-box.de)

Es wird viel über die Landflucht lamentiert. Gemeint ist damit eigentlich die Völkerwanderung der Landbevölkerung in die Städte. Mit ein wenig Vorstellungsvermögen kann man damit allerdings auch die Flucht der Städter aufs Land verstehen. Insbesondere am Wochenende, in den warmen Jahreszeiten. So wenig wie Brandenburg auf die eigene Flucht der Einwohner aus, ist es auch auf die Flucht der Städter nach Brandenburg vorbereitet. Aber da gibt es zum Glück die Berlin-Usedom-Box.

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