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Oder baden? Und ob!

Irgendwie zieht es uns Reisende derzeit häufiger nach Osten. Vielleicht liegt es daran, dass wir so unbeschreiblich begeistert waren von der Neisse in der Lausitz. Im April war es jedoch noch zu kalt um mehr als die Zehen in das klare Wasser zu halten. Heute, bei knapp 30℃ stellte sich die Situation anders dar. Also suchten wir uns eine schöne Badestelle an der Oder. Zwischen sehr weit verstreuten Anglern gibt es kleine Buchten, die mit Kleewiese zum Rumlungern einladen.

Hier kann man baden. Und beim sanften Weg in den Fluss läuft man über tausende Flussmuscheln. Selten? Von wegen!

Aber in einem Fluss baden? Ist das nicht zu gefährlich? Ist das Wasser überhaupt sauber genug? Aber ja! Es gibt zwar relativ viele Schwebeteilchen in dem Wasser aber auch Indizien dafür, dass es ansonsten sehr sauber ist. Unter anderem ist der ganze Flussboden übersät mit Flussmuscheln (Wir haben die vier großen Exemplare, die wir mitnahmen übrigens wieder in die Fluten geworfen nachdem wir in der Wikipedia gelesen hatten, dass sie selten sind und woanders, dass sie zwar wie Miesmuscheln aussehen aber bei weitem nicht so schmecken sondern vielmehr ungeniessbar sind.).

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Culture-Clash in Altreetz.

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Wenn das die freuwillige Feierwehr gegenüber wüsste: Hightech-Brenn-Stoff im Landwarenhaus Altreetz.

Vor ein paar Monaten haben wir auf einer unserer ersten Brandenburgreisen einen ausgesprochen netten Ort aufgetan: Altreetz, 2km hinter Neureetz, mitten im Oderbruch und vor allem berühmt für seinen kleinen Zoo. Der wurde während des Hochwassers 1997 spektakulär evakuiert und sorgte damit für tolle, emotionale Fotos und noch tollere Umfragewerte für alle Politiker, die in Gummistiefeln vor Ort waren und all die Anwohner und Helfer „unterstützten“.

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Schwedt sehen und weiterfahren.

Wenn man sich im Nationalpark Unteres Odertal verfährt, landet man mit etwas Pech in Schwedt, „einer der wohl trostlosesten Städte Ostdeutschlands“ (Quelle: Experte).

Wir haben hier keine urbane Bohème, also malen wir uns eine. Utopie auf Theater in Schwedt, Spielplan nach dem Klick.

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Auf dem Weg nach Schwedt: Vorlaubenhäuser in Lüdersdorf

In Richtung Unteres Odertal (und damit auch nach Schwedt) kann man kurz in Lüdersdorf anhalten und sich die dort noch existierenden Vorlaubenhäuser ansehen. Wir haben viel spekuliert über ehemals spanische Juden, die für einige Generationen in Holland Halt machten und dann vom großen Fritz nach Brandenburg geholt wurden, um den tumben Preußen mal zu zeigen, wie das Harken geht. Aber nein. Diese Hausform war wohl überhaupt östlich der Elbe verbreitet. Wir zweifeln daran zwar nach wie vor, aber egal. Schön anzusehen sind sie auf jeden Fall.

Eines der beiden(?) Vorlaubenhäuser in Lüdersdorf.

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