Börnicke bei Bernau bei Berlin (und nicht Börnicke bei Nauen bei Berlin)

Die deutsche Wikipedia neigt ja dazu, wirklich wichtige Dinge unter den Tisch fallen zu lassen. Bei Börnicke bei Bernau bei Berlin kann es sich jedoch nicht um die übliche Willkür der Löschblockwarte handeln. Es muss mehr dahinter stecken. Denn dieses Börnicke nordöstlich von Berlin (und nicht das bei Nauen im Westen Berlins) ist ein so erstaunlicher kleiner Ort, dass es wohl mächtigere Interessen hinter der enzyklopädischen Schweigsamkeit geben muss. (Um nicht, die Aufmerksamkeit von Fefe auf uns zu ziehen, enthalten wir uns weiterer Äusserungen zu eventuellen Verschwörungstheorien.)

Das Gutshaus wird momentan renoviert und steht für die Öffentlichkeit leider nicht offen. Schade, denn es ist mit Ballsaal und Kaminzimmer wirklich beeindruckend.

Neben dem Gutshof mit kleinem Café (über dessen Qualität wir nichts sagen können), etlichen Nebengebäuden und mehreren Vogelvolieren ist insbesondere Der große Teich / kleine See überwältigend. In den warmen Monaten empfängt einen eine Kakophonie verschiedenster Vogelstimmen, die man so sonst nur in einem Zoo hören könnte.

Wandert man um den Teich findet man auf der Nordseite noch ein interessantes leerstehendes Haus. Der Schlossherr würde es sicher gegen einen kleinen Obulus abgeben.

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